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Sportfördergruppe der Polizei – Interview mit Handballer Niclas Behrendt

Ein Mann mit braunem Haar und Bart in schwarzer Uniform mit weißem Hemd und schwarzer Krawatte hält einen blauen und weißen Handball in seiner rechten Hand. Im Hintergrund ist ein Handballtor mit grünem Netz erkennbar.

Ein Mann in Uniform hält einen Handball vor einem Tor

Frage: Wie sind Sie zur Sportfördergruppe der Polizei gekommen? Antwort: Mich hat die Möglichkeit sehr interessiert, nach meinem Schulabschluss eine Ausbildung zu beginnen, die meinen Sport fördert. Das Angebot der Polizei Sachsen-Anhalt ermöglichte es mir, eine anspruchsvolle Ausbildung auszuüben und meinen Sport weiterzuführen. Frage: Wie ließ sich Ihr Trainingsplan mit der Ausbildung bei der Polizei in Einklang bringen? Antwort: Durch einen Vertrag mit dem Innenministerium Sachsen-Anhalt und dem Olympiastützpunkt Sachsen-Anhalt haben wir „Spitzensportler“ das Privileg, unsere Ausbildungszeit zu verlängern und zwei Tage in der Woche für das Training statt für die Ausbildung zu nutzen. Anders ist das Sportpensum nicht zu schaffen, da an Trainingstagen vormittags und nachmittags Training auf dem Programm steht. Ich war deswegen dreieinhalb Jahren in Ausbildung – statt der normalerweise vorgesehenen zweieinhalb Jahre. Frage: Welche Eigenschaften als Sportler sehen Sie auch als wichtig für den Polizeiberuf an? Antwort: Für mich als Handballer beim SC Magdeburg gibt es darauf nur eine Antwort, und das ist „Teamwork“. Wir Handballer helfen uns gegenseitig und haben zum Mitspieler Vertrauen ohne Ende. Genau das ist eine Eigenschaft, die jeder Streifenkollege gegenüber seinem Partner haben sollte und die ich auch sehr oft im Alltag der Ausbildung genoss. Frage: Was war zuerst da der Berufswunsch oder die Liebe zum Handball? Antwort: Ich spiele leidenschaftlich Handball seit ich 4 Jahre alt bin, sodass auf jeden Fall die Liebe zum Handball zuerst da war. Niclas Behrendt ist 20 Jahre alt und kommt aus Lüneburg. Er ist seit 6 Jahren beim SC Magdeburg, seit der Saison 19/20 als Torwart der Youngster. Im Februar 2022 schloss er seine Ausbildung an der Fachhochschule Polizei erfolgreich ab und verrichtet seinen Dienst seit Anfang März in der Landesbereitschaftspolizei.